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Dungeon Siege 2 - Addon: Broken World

Dungeon Siege 2 Review

Dungeon Siege II - Das Ende des Zweiten Zeitalters

Dungeon Siege II startet furios – Drachen und Harpyien sind im Formationsflug auf die Insel Greilyn. Es herrscht Krieg und diese Schlacht wird gegen die Dryaden von Greilyn geschlagen.
Der Spieler hat die Möglichkeit einen Charakter selbst zu erstellen. Dazu stehen ihm vier Rassen (Menschen, Elfen, Dryaden oder Halbriesen) zur Verfügung. Jede dieser Rassen startet mit anderen Charakterwerten und Boni. Aussehen, Frisur und Geschlecht können selbst bestimmt werden – ausgenommen bei Dryaden und Halbriesen – hier gibt es nur weibliche, bzw. männliche Charaktere. Mit diesem Charakter nimmt der Spieler an dem Feldzug als Söldner in Valdis' Heer teil; ihm zur Seite gestellt ein NPC der als Mentor für das Tutorial fungiert.

Das Tutorial

Dungeon Siege II wirft den Neuling nicht unvorbereitet in die Schlacht. Als neuer Söldner durchläuft man eine Art von Ausbildung, in der die verschiedenen Angriffsmöglichkeiten erklärt werden – Nahkampf, Fernkampf und Zauber (Kampf- oder Naturmagie). Mit leichten Gegnern und den Tipps, die automatisch ausgelöst werden, kann sich der Spieler in aller Ruhe mit der Steuerung, der Grafik und dem Spielprinzip vertraut machen.

Das Spiel

Nach dem Tutorial geht es richtig los. Man startet, wie üblich, mit nichts, bzw. mit einer Minimal-Ausrüstung. Video-Sequenzen erzählen die Geschichte, die anders als im Vorgänger wesentlich ausgeprägter ist. Handlungsfreiheit sucht ein Rollenspieler in Dungeon Siege II vergebens. Die Story ist linear, ebenso wie die Karten, die der Charakter von Monstern und Bestien befreien darf. Abwechslungsreiche Nebenquests und die schon erwähnten Video-Sequenzen lockern das Spielgeschehen auf. Viele Sets, einzigartige Gegenstände, Bücher und Gesänge stacheln den Sammeltrieb an. Ein übersichtliches Journal mit eindeutigen Kategorien erleichtern das Suchen und Finden von Gegenständen und Quest-Lokalitäten. Auftraggeber sind mit einem Frage- oder Ausrufezeichen markiert und Orte, an denen Aufgaben zu lösen sind werden mit einem Stern (gold für eine Hauptquest, silber für eine Nebenquest) markiert. Ein Questpfeil auf der Mini-Map erleichtert die Orientierung.
Es gibt, ganz klassisch, drei Schwierigkeitsgrade – Söldner, Veteran und Elite – die sich, hinsichtlich der Story und der Quests, nicht voneinander unterscheiden. Lediglich das Monsterlevel steigt an.
Zu Dungeon Siege gehört ein Team. Wie schon im Vorgänger ist es möglich, NPCs anzuheuern, die den Spieler auf seiner Reise durch Aranna begleiten und ihn tatkräftig unterstützen. Zusätzlich gibt es Schoßtiere, die ebenfalls mitkämpfen. Der Unterschied zwischen Hautieren und NPCs sind die zum Teil sehr witzigen Dialoge – mit sehr guten und stimmigen Synchronsprechern – und charakterspezifische Nebenquests: als Beispiel: der Halbriese Lothar wird des Diebstahls verdächtigt und muss seine Unschuld beweisen.
Jeder Schwierigkeitsgrad besteht aus drei Akten mit jeweils einer Stadt, die aus grafisch sehr schönen und unterschiedlichen Landschafttypen zusammengesetzt sind. Von den Dschungeln der Insel Greilyn, wo das Spiel startet, gelangt man in die Azunitenwüste, von dort in die Berge und wieder in die Wälder rund um die Elfenstadt Aman'lu. Dungeon Siege II wurde mit der selben Engine gemacht, wie schon der Vorgänger, jedoch sieht man, dass Texturen und Details deutlich verbessert wurden – auch die Charaktere und NPCs haben eine Frischzellenkur erhalten und sehen deutlich schmucker aus, als im ersten Teil. Ein deutliches grafisches Plus (für mich persönlich): in den Schnee-Regionen wurde auf den allzu üppigen Nebel verzichtet, so dass man sich auch dort noch orientieren kann. Dafür glänzen in den Wäldern traumhafte Lichteffekte. Die magische Effekte und Elementarangriffe sind ein wahres Feuerwerk auf dem Bildschirm, dass bei größerer Gegnerdichte und schwächeren Systemen durchaus zu Rucklern und Zeitlupendarstellung führen kann.

Die Charaktere

Dungeon Siege II hat ein Skill-Baum und Kampfkünste und damit ein Genre-Muss endlich eingeführt. Mit jedem Level darf der Spieler einen Fertigkeitspunkt in der entsprechenden Kategorie, Nahkampf, Fernkampf, Natur- oder Kampfmagie setzen und so die Kampfkraft seines Charakters verstärken. Auch die angeheuerten NPCs können so den Bedürfnissen angepasst werden. Schon im Tutorial bekommt man den Hinweis, sich auf eine Art festzulegen, um so stark und effektiv kämpfen zu können – die eierlegende Wollmilchsau aus dem Vorgänger gehört damit der Vergangenheit an. Tatsächlich ist es theoretisch möglich alles zu machen, praktisch jedoch bekommt man nicht genügend Fertigkeitspunkte und nicht genügend Attribute zusammen um wirklich gut in allen Bereichen zu sein.

Die Technik

Die Steuerung von Dungeon Siege II hat sich gegenüber dem Vorgänger kaum verändert: Bewegung und Angriff werden mit der Maus (linke und rechte Taste) ausgelöst, die Kamara steuert man mit der Tastatur. Außerdem gibt es noch Kurztasten für verschiedene Funktionen, wie Gruppenbefehle, Tränke und Kampfkünste, die frei im Optionsmenü belegbar sind.
Speichern ist grundsätzlich jederzeit möglich, allerdings ist die von Gaspowered Games gewählte Lösung nicht unbedingt jedermanns Sache. Zwar kann man frei speichern, jedoch nur Queststatus, Inventar und Charakterwerte – die Welt selbst wird nicht mitgespeichtert, so dass man beim Laden immer in der letzten Stadt beginnt. Außerdem gibt es immer nur den aktuellen Spielstand, den man aus dem unnötig umständlichen Hauptmenü auswählen kann. Mit Version 2.2 werden zwar bis zu fünf Backups des Savegames (vorherige Speicherstände) angelegt, jedoch ist der Spieler, wenn er diese laden möchte, gezwungen sie doch recht umständlich umzubenennen, um im Spiel Zugriff darauf zu haben. Diese etwas unglückliche Speicherfunktion hat bereits schon zu Bugs geführt, die ein Weiterkommen verhindern und ein liebevoll gespieltes Team unspielbar machten.

Der Multiplayer

Gibt es ein Hack'n Slay ohne?
Auch Dungeon Siege II verfügt über ein Multiplayer-Modus. Jedoch ist deutlich zu spüren, das die Kampagne für den Singleplayer ausgelegt wurde. Zwar ist auch hier ein Speichern des Queststatus möglich, jedoch fehlen Dungeon Siege II die Gebiete, in denen die Multiplayer einfach gemeinsam Monster schnetzeln können. Hier besteht jedoch noch die Hoffnung, dass die Modder und Mapper hier Abhilfe schaffen und den Spielern noch einige Überraschungen präsentieren. Dafür gibt es ein Toolkit, dass seit November zu Download auf der Seite zur Verfügung steht.
Multiplayer ist über LAN, Internet und GameSpy (Registrierung notwendig, die Charakterdaten werden auf einem GameSpy-Server gespeichert) möglich. Leider nicht ganz bugfrei. Viele Spieler haben Schwierigkeiten sich in Spiele einzuklinken oder selbst Spiele zu erstellen.
Momentan ist es im Multiplayer nur möglich die ganz normale Kampagne zu spielen. PvP-Modus oder ähnliches sucht der geneigte Spieler vergebens – aber wie schon gesagt, die Modder und Mapper fangen ja erst an .

Fazit

Dungeon Siege II ist genial, weil...
... schöne und gelungene 3D-Umsetzung eines Hack'n Slay
... hoher Suchtfaktor und Sammeltrieb durch interessante Ausrüstung, Bücher und Gesänge
... abwechslungsreiche Quests und gut erzählte Story
... ausgeprägte Charaktere und NPCs
... einsteigerfreundlich und unkompliziert
... schöne Lokalistion (Sychronisation)
... Haustiere als Begleiter

Dungeon Siege II schwächelt, weil...
... unglückliche Speicherfunktion
... schwacher Multiplayer ohne PvP-Modus
... streng lineare Story und Karten
... Schwierigkeitsgrad wird eher leichter, als schwerer
... Übersetzungsfehler und nicht eindeutige Beschreibungen
... weniger Gruppenbefehle zur Steuerung als im Vorgänger

Wen dir dieses Review nicht gereicht hat kannst du noch folgende Testergebnisse zu Dungeon Siege 2 lesen.

von PC Powerplay
von Gameswelt
von 4Players

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